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Verein
Seit mehreren Jahren haben wir, um dem grossen Leistungsgefälle in unserem Verein Rechnung zu tragen, auch am Frauenfelder TFS Steiner-Cup eine Mannschaft. Somit können wir nicht nur den "etwas Geübteren" unseren Sport nahe bringen, sondern auch denjenigen, die mit dem Eishockeysport anfangen möchten.
THL = Thurgauer Hobbyliga (ehemalig Schlosscup)
TFS = Steinercup Frauenfeld
Der Verein HC adfines (= altrömisch Pfyn) wurde gegründet, um mit Freunden einer sportlichen und geselligen Herausforderung nachgehen zu können. Der Mitgliederstamm war damals mehrheitlich aus der Region Pfyn und Umgebung. Gespielt wurde anfangs vor allem in Frauenfeld (noch auf dem offenen Eisfeld), das auch das Heimstadion war.
Zu Beginn der neunziger Jahre wurde der Schlosscup, der Vorgänger der heutigen THL (Thurgauer Hobbyliga) ins Leben gerufen und der HC adfines schloss sich diesem Cup an. Die Sensation war perfekt, als man bereits in der ersten Schlosscupsaison den Pokal nach Pfyn holen konnte. Bis heute ist dies der einzige Schlosscup respektive THL-Meister, den wir stellen konnten. Wir arbeiten seither daran, dies zu wiederholen. Mitte der neunziger Jahre wurde es für den HC adfines sehr eng und es ging ums nackte Überleben des Vereins. Sportlicher Misserfolg brachte schwindende Mitgliederzahlen mit sich und so musste man sich manchmal mit nur 7 Spielern gegen die hartnäckigen Gegner wehren. Sogar in der B-Gruppe war es fast nicht möglich, mit so wenigen Spielern mitzuhalten, was lange Zeit den letzten Platz in der B-Gruppe bedeutete. Allerdings, und das sollte an dieser Stelle erwähnt werden, im Feiern, auch bei Niederlagen, war (und ist) der HC adfines immer einer der Besten. Mitte der neunziger Jahre nahmen Stefan Hirlinger und Christian Wartenweiler das Ruder des Vereins in die Hände. Dank dem Einsatz der beiden Herren und dem Durchhalten der noch übrig gebliebenen Mitglieder konnte der HC adfines gerettet werden. Kontinuierlich wurde von ihnen die Mitgliederzahl wieder erhöht, was auch die spielerischen Erfolge wieder zurückbrachte. In der Saison 2002/2003 verpasste der HC adfines zum ersten Mal knapp den Aufstieg, was aber für den Verein bereits ein Riesenhighlight darstellte. Waren wir doch immer nur die Punktelieferanten für die anderen Teams.
Die tollen, kämpferischen Leistungen des Teams, während der gesamten Saison, wurden mit dem Aufstieg in die A-Gruppe belohnt! Im Februar 2005 begann die Diskussion um den Vereinsnamen, denn man hatte feststellen müssen, dass die Identifikation der Mitglieder und zum Teil auch der Sponsoren gegenüber dem Namen HC adfines gar nicht oder nur mangelhaft vorhanden war. Aus diesem Grunde entschloss man sich an der Generalversammlung am 29. April 2005 mit grosser Mehrheit, den Namen, mit dem man in der Öffentlichkeit auftreten wird, auf "Vipers Weinfelden" abzuändern. Der Name HC adfines wird aber im Hintergrund weiterhin aus Gründen der Tradition bestehen bleiben.
Neu war das prägende Wort für die Saison 05/06. Neues Logo, neues Image und neue Leute. Die Umstellungsphase war eine strenge, aber auch schöne Zeit. Viele haben dazu beigetragen, dass die Vipers einen guten Start hinlegen konnten. Ein Dankeschön auch an dieser Stelle. Neben dem Eis haben wir für Aufsehen gesorgt, dass über die regionalen Grenzen hinausging. Die Vipers haben sich gezeigt und konnten vielen Leuten Freude bereiten. Auf dem Eis, naja ein neues Team braucht immer Zeit um sich zu entwickeln. So wurden wir einige Male von uns selbst geschlagen, was uns hoffentlich in der nächsten Saison nicht mehr passieren wird. Wir beendeten die Saison, auch wegen einigem Verletzungspech, auf dem undankbaren zweitletzten Platz der THL A. Drei Punkte Rückstand auf den Viertplazierten, 9 Punkte Vorsprung auf den Absteiger. Man kann also sagen, dass wir es geschafft haben, uns im zweiten Jahr in der A-Gruppe im Mittelfeld zu platzieren. Wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen, können wir guten Mutes in die sportliche Zukunft schauen. Wir sind zufrieden, denn wir haben unsere Ziele (Ligaerhalt, weniger Strafen, weniger Verletzungen) doch deutlich übertroffen.
Das einzig Stetige ist der Wandel, sagte einst Schiller. Und es stimmt heute mehr denn je! Die ständigen Veränderungen in einem noch jungen Team hatten wir unterschätzt. Wir sind ein Hobbyhockeyverein und müssen uns diversen Gegebenheiten anpassen, ja sogar unterordnen. Wir hatten weniger Strafen, aber wir hatten doch noch immer zu viele. Zweitletzter Rang auf der Fairnesstabelle. Dies war sicherlich einer der Hauptgründe für den damit verbundenen letzten Platz in der Schlusstabelle und der Abstieg in die B-Liga. Die Gründe für diese vielen Strafen kennen wir, somit können wir daraus lernen. Der damit verbundene letzten Platz in der Schlusstabelle und der Abstieg in die B-Liga verhindert nicht die Freude am Eishockeysport.
Nachdem wir uns mit dem Motto „back to Basic“ auseinander gesetzt hatten, konnten wir ohne Erwartungen in die erste THL-B Meisterschaft gehen. Wir kennen es von anderen Vereinen: Als Absteiger ist man immer für Überraschungen gut. Sei es positiv als starkes Team, das sich wieder gefunden hat, oder negativ, in dem der Verein auseinander fällt. Wir hatten anscheinend einen guten Kern, denn die THL-Mannschaft hat sich, natürlich auch dank den guten Resultaten in den ersten Partien, gefangen und sich die ganze Saison immer um die Spitzenposition bewegt. Anlässlich eines Teamanlasses, wurde der Entscheid gefällt, vorerst nicht in die THL- A Gruppe aufzusteigen. Wir haben Zeit um die Mannschaft reifen zu lassen und die haben wir uns in der Saison 07/08 genommen.
In unserer zweiten Saison nach dem THL Abstieg hiess die Marschrichtung Tabellenspitze. Wenn man nun aber die Tabelle ansieht, dann stehen die Vipers auf Platz sechs. Wie konnte das passieren? Die Leitung der Liga hat zwei Spiele Forfait gewertet, da einer unserer Spieler noch eine SEHV Lizenz besass. Es ist leider für die Liga nicht möglich bei der Lizenzvergabe jeden Spieler zu kontrollieren, so kann es während der Saison zu Überraschungen kommen. So müssen wir aber auch unsere Mitglieder in die Pflicht nehmen, dass wir nicht die sportlich gewonnen Punkte so fahrlässig wieder verlieren. Auch im Steinercup hatten wir uns, wie in jedem Jahr, auf ein Ziel fixiert: persönliche Weiterentwicklung, Mannschaftsdenken und kameradschaftliches Beisammensein. Mit 17 Punkten aus 16 Spielen und einem Platz im Mittelfeld haben wir das Minimalziel erreicht.
An der GV am 09.04.2009 ging eine „Ära“ zu Ende. Florian „Hermi“ Herrmann nahm Abschied. Er hatte schon vor 1 ½ Jahren aus Gesundheitlichen Gründen seine Schlittschuhe an den Nagel hängen müssen. Nun gab er auch sein Präsidium in neue Hände. Besten Dank an Hermi für die geleistet Arbeit für den HC ad fines / Vipers Weinfelden.
Für die neue Saison haben wir uns der Weiterentwicklung verschrieben, jeder selbst, aber auch als Team wollen wir uns weiterentwickeln. Unser Motto soll sein Spass auf und neben dem Eis.
Die Vipers Weinfelden bedanken sich bei allen Sponsoren und Gönnern für die treue. Ohne Ihre Unterstützung wäre unser Hobby nicht Möglich.
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Datum:
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28.10.2010 20:15
Frauenfeld
EHC Sea Bears
VIPERS-Weinfelden |
Datum:
Ort:
Heim:
Gast: |
28.10.2010 21:50
Frauenfeld
VIPERS-Weinfelden
EHC Womenfield-Flyers |
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